Mittwoch, 29. November 2017

Holzwickeder SC - FC Iserlohn

29.11.17 19:30 Holzwickeder SC - FC Iserlohn 2:1, Emscherstadion, Westfalenliga 2, 200 Zuschauer

Hömma, dat Beste an die Jahreszeit is, dat dat Bier nit warm wird, nä. Wobei man in der Bahn schon schnell trinken musste, denn die Hitze, die man im Sommer gern mit der defekten Klimaanlage bekämpfen würde hat man im Winter dank der voll aufgedrehten Heizung. Wie man merkt war ich ausnahmsweise mal mit der Bahn unterwegs und dann auch noch mit Dion. Auf dem Weg zum Stadion war mir dank der vorherigen Hitze richtig kalt und als wir sahen wie ne Maus auf’m Parkplatz ihr Auto frei kratzen musste wurde klar, dass das Frieren nicht ganz unbegründet war. Unsere angebrochenen Bierbüchsen durften wir problemlos mit ins Stadion nehmen und bevor ich was sagen konnte waren wir für insgesamt nen Fünfer drin. Zuerst musste nochmal "maps" gecheckt werden, aber dieses Holzwickede liegt tatsächlich in NRW und wie man am DAB (1,90 für das gezapfte 0,3er) unschwer erkennen konnte nur unweit von Dortmund. In der Regel kannst du hier Rasen vergessen wenn der Oktober im Kalender umgeklappt wird, wenn aber das nicht vorhandene Weihnachtsgeld auf‘m Konto landet geht diese Chance gen Null. Heute wurde allerdings trotz angefrorenem Rasen und einer durchgehenden Bier-Rutschbahn auf'm Tisch angepfiffen - Danke! Der Vorgänger SV Holzwickede wurde 1976  Deutscher Amateurmeister, bevor man später zum heutigen Verein fusionierte. Im Vereinsheim gab es leckere Frikadellen und die Currywurst mit der scharfen Soße Draußen an der Bude schmeckte ebenfalls klasse. Es machte Spaß das ein oder andere Bier bei den netten Leuten am Tresen zu ordern und mit steigendem Pegel wurden die gefrorenen und rutschigen Holzbohlen vorm Vereinsheim immer sicherer gemeistert. Offiziell heißt das Stadion Montanhydraulikstadion und auch wenn ich Sponsoren Namen nicht leiden kann, könnte man hier ein Auge zudrücken, denn von den namens gebenden Werken kann man problemlos auf den Platz spucken. Das 1:0 zur Pause freute nicht nur die Damenmannschaft ein paar Reihen unter uns, denn hier war einfach alles sympathisch. Beim zwischenzeitlichen 1:1 hätte der Keeper den Offiziellen am liebsten aufgefressen, aber weshalb weiß ich nicht, denn der konnte nichts dafür, dass er nicht in der Lage war den Ball festzuhalten. Ein netter Treffer zum 2:1 Endstand sorgte kurz darauf aber wieder für Jubel. Beim Umstieg in Dortmund hatten wir genug Zeit noch ein paar Bier für die restliche Fahrt zu besorgen und das war auch gut so. Auf der 20 minütigen Hinfahrt zum Hauptbahnhof schaffte die Bahn es zwar fast die 12 Minuten Puffer komplett aufzufressen und dafür ist dieses Unternehmen ja auch bekannt. Auf dem Rückweg hätten mir zwei Minuten Verspätung ausgereicht, aber da war die S-Bahn ausnahmsweise pünktlich und ich hatte eine halbe Stunde Zeit für mein restliches Bier.




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